KDV-Beratung

 

KDV-Beratung

Grundgesetz, Artikel 4, Absatz 3:
Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. Das Nähere regelt ein Bundesgesetz.

Unter:http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Oeffentliche_Finanze...
können Sie sich den Haushaltsplan der Bundesregierung ansehen.
Sie können Frau von der Leyen auch selbst schreiben.
Hier finden Sie einen Entwurf zum Downloaden. Hier ein Entwurf für Multiplikatoren.

60 Jahre EAK: Gewissen beraten und schärfen ist Aufgabe der Kirche

Schwerter zu Spaten - Die Bausoldaten in der DDR (Nordkirche/streetsfilm 2015):
Hier können Sie den Film ansehen

PM Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD: Evangelische Friedensarbeit äußert sich kritisch zum Einsatz von Kampfdrohnen

  

DVD mit dem Film "Out of Society" neu erschienen

Eine Dokumentation über den US-Deserteur André Shepherd und den Wehrmachtsdeserteur Emil Richter

Bestellmöglichkeit unter http://www.connection-ev.org/shop.php?r=Gesamtliste

Zum November 2014 erscheint die von der Filmemacherin Nancy Brandt produzierte Dokumentation "Out of Society" als DVD im Trotzdem Verlag. Nancy Brandt zeichnet in ihrem Film die Porträts zweier höchst unterschiedlicher Deserteure: Von Emil Richter, der aus der Wehrmacht desertierte und in Serbien Schutz fand und von dem US-Deserteur André Shepherd, der vor einem erneuten Einsatz im Irakkrieg floh und dessen Asylantrag noch immer in Deutschland anhängig ist. Die DVD ist ab sofort über Connection e.V. und über den Buchhandel erhältlich.
Trailer unter http://www.nancybrandt-film.de/oos.html

http://www.connection-ev.org/article-2140
Am 12. September 2015 wird die Stiftung PRO ASYL den diesjährigen Menschenrechtspreis in Frankfurt/M. an den US-Deserteur André Shepherd vergeben, der in Deutschland Asyl beantragt hat.

Ende 2008 beantragte US-Deserteur André Shepherd in Deutschland Asyl. Zuletzt legte der Europäische Gerichtshof am 26. Februar 2016 zum Asylantrag des US-Deserteurs André Shepherd Grundsätze für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in München dar. Für 16. November 2016 hat nun das Verwaltungsgericht München eine Verhandlung anberaumt, um über den Asylantrag zu entscheiden.

Der 39-jährige André Shepherd wollte sich nach einem ersten Einsatz in Irakkrieg nicht weiter an Kriegsverbrechen beteiligen und desertierte. Mit seinem Asylantrag beruft er sich auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union, mit der diejenigen geschützt werden sollen, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen.
Mit untenstehendem Formular können Sie André Shepherd ein eMail senden.

http://www.connection-ev.org/aktion-usa-form

 

Pressemitteilung der EAK vom 8.12.2016 zur Lage der Kriegsdienstverweigerer. Bericht der Europäischen Menschenrechtsorganisation EBCO "Stagnation statt Fortschritt"

Pressemitteilung der EAK vom 13.11.2016 zum Fall Shepherd: Meschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung im Fall Shepherd bestätigen

Pressemitteilung der EAK zum EuGH-Urteil vom 26.02.2015 im Fall André Shepherd 

Pressemitteilung der EAK vom 10. Februar 2016 zum "Red Hand Day": "Auf Rekrutierung Minderjähriger für Bundeswehr verzichten"

Nachdem die Wehrpflicht Mitte 2011 ausgesetzt wurde, können sich heute folgende Personengruppen auf dieses Grundrecht beziehen: 

Hilfe für Jugendliche und Widerspruch zur Adressweitergabe

Hilfe für Soldaten/-innen und Reservisten/innen (KDV Verfahren)

Hilfe bei Fragen: telefonisch, per e-Mail oder persönlich

Informationen für Kommunalverwaltungen:

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden EAK bittet Kommunalverwaltungen folgende Informationen z.B. in Amtsblättern zu veröffentlichen, hier am Beispiel der Stadt Radebeul gezeigt:

Wichtige Informationen für den Geburtsjahrgang XXXX
Wehrrechtsänderungsgesetz 2011 – Widerspruchsmöglichkeit gegen die Datenübermittlung

Am 02. Mai 2011 erfolgte die Verkündung des Wehrrechtsänderungsgesetzes 2011 (WehrRÄndG 2011). Mit diesem Gesetz wurde ein wesentlicher Teil der Wehrrechtsreform umgesetzt, welche im Wesentlichen die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht und gleichzeitig die Fortentwicklung eines freiwilligen Wehrdienstes beinhaltet. Die regelmäßige Datenübermittlung nach § 2 der 2. Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung (2. BMeldDÜV) wurde ab dem 01. Juli 2011 ausgesetzt.
Die Meldebehörden werden mit der Neuregelung des §58 Wehrpflichtgesetz (WPflG) verpflichtet, dem Bundesamt für Wehrverwaltung jährlich bis zum 31. März die Daten von Personen (männlich und weiblich) mit deutscher Staatsangehörigkeit zu übermitteln, die im nächsten Jahr volljährig werden.
Die Datenerhebung dient dazu, Informationsmaterial über die Tätigkeiten in den Streitkräften zuzusenden. Den Betroffenen wird ein Widerspruchsrecht gegen die Datenübermittlung zu diesem Zweck eingeräumt. Dieser Widerspruch kann im Sachgebiet Einwohnermeldewesen  eingelegt werden.
Dafür finden Sie auch auf unserer Internetseite unter www.radebeul.de, Einwohnerportal, Dokumente unter Buchstabe U das Formular »Übermittlungssperre, Auskunftssperre und Widerspruch gegen Online-Auskünfteaus dem Melderegister« .

Dieser Text könnte nach Änderung der Daten auch in anderen Amtsblättern auftauchen.